Montag, 20. November 2017

Selfmade Jeans ...und dass man beim Bleichen echt zittert.





Also heute kommt meine zweite (im Grunde aber erste) selbstgenähte Jeans:





Ich habe zweifarbige Kontrastnähte gemacht und mit Soluvlies nach meiner Anleitung auch die Po-Taschen cool verzieren können.





Da ich hier sehr schönen bauen Jeans verwendet habe, war ich nach der Fertigstellung irgendwie im Zwiespalt.





Eigentlich gefiel mir dieser klassische Blue Jeans Ton sehr, aber irgendwie war das alles sehr "glatt"

Auf den Fotos finde ich das Blau auch wieder gut, aber so vor dem Spiegel dauerte es nicht lange und ich dachte: "Nee, das musst Du bleichen"






Ganz vorsichtig habe ich die feuchte Hose etwas mit Javelwasser bearbeitet und im Anschluss die komplette Hose in einem Wasser-Javel-Gemisch eingelegt.





Das komplette Einlegen ging wunderbar...einzig ob ich mit der Vorarbeit hundertprozentig zufrieden bin, weiss ich nicht wirklich.





Ich sehe an manchen Stellen Flecken, objektive Betrachte nicht *lach





Ich denk, man ist dann zu selbstkritisch, aber das braucht es gar nicht.
Ich weiss, dass ich immer wieder zurück färben kann und nun bleibt sie erst mal hell.


Schnitt: My Denim Jeans 




Donnerstag, 16. November 2017

My Denim Jeans

Jeans sind für mich ,wie Lingerie, ein Thema in der Nähwelt, was sich nicht ohne ein gewisses Mass Aufwand angehen lässt.





Sonst sieht es nämlich sehr schnell zu sehr selbstgenäht aus. Versteht mich nicht falsch...selbstgemachter Look ist super und man darf das erkennen, aber bisher fand ich kein optisch überzeugendes Jeansschnittmuster.







Für mich war dann schnell klar: ok, dass überlässt du der Industrie..das sieht sonst einfach nicht aus.






Ja und dann kam Susanne mit einem Probenähen an den Start und dazu präsentierte sie eben ihre selbstgenähte und selbstgebleichte Boyfriend Jeans.





Das sah so "echt" aus, dass ich das wirklich testen musste.

Heute zeige ich euch meine zweite Jeans, weil ich sie einfach oberaffengeil finde und diese gerade nur noch im Wechsel mit der ersten trage. Diese hier hat einfach was ganz Besonderes:






Ich habe mir zu der zusätzlichen Arbeit (ja so eine Jeans ist kein 10 Minuten Shirt und auch kein Hoodie) die Vorderbeinteile noch in ein paar mehr Schnittteile zerpflückt und viele Kappnähte gemacht. Kappnähte sind diese leicht auftragenden und trotzdem flachen Jeansnähte, welche eine Denim einfach zu einer Denim machen. 





Wichtig ist bei einer Jeans wirklich eine Probehosen zu nähen . 
Susanne beschreibt toll, wie man diese angeht und an die eigenen Formen anpassen kann. Sitzt die Probehose, steht der richtigen My Denim Jeans nichts mehr im Weg.





Darum auch meine Muse ein wenig mehr Zeit zu investieren...es macht einfach Spass!

Nachdem man soviel Zeit in ein Kleidungsstück investiert hat steht man echt stolz vor dem Spiegel und denkt sich: "Cool...ich kann sogar Jeans!" :D 






Eine bemaltes Stück Snappap ist bei mir im Moment irgendwie Pflicht und ersetzt mir hier den oft breiten Lederpatch am Bund.
Ein kleiner Hingucker am Rande...buchstäblich.


Das My Denim Jeans Ebook gibts HIER im Moment noch zum extra Startpreis.


Dienstag, 10. Oktober 2017

Wichtelhäuschen

Dröm wohnt nun schon gut ein Jahr bei uns und ist gerade im Winter sehr aktiv. Im Sommer hat er lange Ferien in Finnland gemacht und eine kleine Wichtelfrau mitgebracht. Ava und Dröm mögen sich sehr und meine Kinder lieben unsere Wichtel immer noch sehr, obwohl sie sie selbstverständlich noch nie gesehen haben.






Schon seit einiger Zeit sauge ich jedes neue Video einer Youtuberin auf, welche für mich eine der kreativsten Bastlerinnen mit Modelliermasse ist. Ihr findet Dianas Kanal unter Creative mom.








Eigentlich muss ich gar nicht viel dazu sagen, denn ein Video reicht und es kribbelt in den Fingern, diese wunderbaren Häuschen selbst nachzubauen.








Es ist tatsächlich nicht schwer...und man hat viele Möglichkeiten, Anfangsfehler wieder zu korrigieren.





Zuerst werden Plastikflaschen mit Heisskleber aneinander geklebt. Es ist gut, wenn das ein bisschen krumm und schief ist, denn das macht erst den Charme der Wichtelhäuschen aus.





Mit Alufolie-Rahmen wird eine Grundform geschaffen. Das lohnt sich wirklich, denn man kann ein wenig rumspielen, wie das Endergebnis werden soll. Dazu braucht man nachher auch viel weniger Modelliermasse. 
Draht bildet kleine Turmenden oder Wurzelgeflechte...ganz nach Belieben.







Bei der Modelliermasse lohnt sich wirklich Dianas Video zur Vorbereitung anzusehen. 
Es erleichtert ungemein die Verarbeitung, denn so reisst die Masse nicht und wird schön streichfähig.















Man kann auch zwischendurch Pause machen und am nächsten Tag weiter arbeiten, da sich die Masse wieder gut verbindet. Ich habe übrigens wie Diana die DAS Modelliermasse verwendet und genau 2 Pack verbraucht.









Später wird das fertige getrocknete Werk am schönsten, wenn man es mit Wasserfarben bemalt, da diese die helle Grundfarbe schön durchschimmern lässt, was das Ganze sehr natürlich wirken lässt.

Ich habe nur ganz am Ende ein paar Highlights mit weisser Acrylfarbe gesetzt.








Ich habe ganz am Ende noch eine feine Schicht matten Lack drauf gesprüht, aber ich denk, das ist gar nicht zwingend notwendig.





Innen wird noch eine LED Lichterkette angeklebt und fertig ist unsere Herbstdeko, die jedem Besucher ein liebenswertes Seufzen entlockt.





Meine Grosse meinte, dass Dröm und Ava nun vielleicht umziehen wollen, aber ich sagte, dass die in unserer Wand sicher lieber wohnen.



Verlinkt beim Creadienstag




Montag, 9. Oktober 2017

PowPowJuna 2.0 - eine grosse Liebe

Bei manchen Stücken muss alles passen. Da warte sogar ich absoluter Ungedultsmensch gut eine Woche auf den passenden Reissverschluss und unterdrücke den schlimmen Drang, "einfach irgendwie fertig zu nähen"





Normalerweise schöpfe ich ja aus einem grossen Fundus, aber bei meiner neuen PowPowJuna fehlten nunmal ein paar Kleinigkeiten zum Fertigstellen.





Meine erste Kuscheljacke trage ich super gern, obwohl das Pink eigentlich nicht wirklich "meine" Farbe ist. Nun sollte es eine zweite "ruhigere" Jacke werden mit kleinen aber feinen Akzenten.








Die Idee war, kleine Buttons und Wappen-Aufnäher selbst aus Snappap zu gestalten. Als Motive wählte ich Dinge oder Zitate, welche ich gern mag oder die mir etwas bedeuten.









Oft bemale ich Snappap mit Permanent Edding, aber diesmal musste ich ich viel feiner zeichnen können. Dafür eigenen sich die Pigma Micron Fineliner bestens, die ich normalerweise fürs Zentangle benutze. Auch sie sind wasser- und lichtfest.







Bei muckelie selbst hatte ich auf dem Nähkomplott eine tolle PowPowJuna mit Shapelines als Futter gesehen, was mir wirklich sehr gefiel. Lange im Hinterkopf, hab ich das jetzt einfach nachgemacht und wieder einmal muss ich mir wirklich merken, dass auch teure Stoffschätze ihre Präsenz nicht verlieren, wenn man sie als Futter nutzt. Ich sehe das manchmal bei anderen und finde das jedes Mal super, aber ich mach das viel zu selten. *gespeichert*















Ich hatte noch Reste vom Wildlederimmitat meiner Biker-Jegging. Diese eigneten sich hervoragend für eine selbstgemachte Lederpaspel. Ich habe eigentlich eine fertige, aber die ist so starr, dass ich wirklich Bedenken hatte, mir verzieht es die gesamte Jacke am Ende bei der Teilungsnaht unschön.

















Das weiche Lederimmitat legt sich viel besser an. 
So funktioniert das auch gut an den Paspeltaschen.







Den hellgrünen Sweat habe ich mal meterweise bei Stoff und so gekauft. Jetzt haben das Plüschauge und ich zwei "gleiche unterschiedliche" PPJ







Die dicke Kordel,Ösen, Zipperanhänger sowie der Reissverschluss selbst sind von Mut-mit-Stil.










Ich bin gerade auf diese Jacke wirklich stolz, da sie in jedem kleinsten Detail genauso geworden ist, wie ich das wollte.







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