Mittwoch, 25. Mai 2016

Von Adler und Hai

Ich arbeite im Moment sehr viel, was immer eine Blog-Flaute nach sich zieht und darum zeige ich Euch einfach mal wieder ein Teil meiner Arbeit.

Ich hatte einen wundervollen Auftrag, bei dem sich die Kundin einen gemalten Hai wünschte.


Die Fotovorlage hat sie selbst auf einer Urlaubsreise gemacht und nun kam der Hai auf den Stoff.








Hier könnt ihr seine Entstehung im Zeitraffer sehen:







Ich freu mich sehr, dass er nicht wirklich bösartig rüber kommt, denn auch wenn ich grossen Respekt vor diesem Tieren habe, weiss ich auch wie furchteinflössend sie uns von den Medien verkauft werden.







***


Und dann war gleich darauf noch ein schöner Malauftrag.

Ich hab mit einer Freundin einen Tausch vereinbart: 

Stoff gegen Malerei auf Stoff  
und sie wünschte sich als grosser Kanada Fan 

einen Adler.







Ich bin so gespannt auf ihr Shirt, das daraus entstehen wird!



 





Sonntag, 15. Mai 2016

Honey Swamp







Es ist nun schon eine ganze Zeit her, dass ich eine Monster High verwandelt habe.
Dabei hatte ich mir letzten Sommer noch zwei günstig auf Ebay ersteigert, und mir einen bestimmten Lack besorgt.





Doch dann kam unser Umzug und neue Projekte, so dass die Puppen warten mussten.

Nun hab ich mir endlich eines abends freie Zeit genommen und zumindest mal mit dem Abschminken begonnen. Danach ist es ein Selbstläufer...einmal begonnen, höre ich kaum wieder auf.










Nun musste ich noch ein bisschen warten um Euch das Ergebnis zu zeigen, weil es hier seid einer Woche in Strömen regnete.







Honey Swamp ist eigentlich ein Sumpfmonster. 
Ich finde sie von der Gesichtsform eine der schönsten Ausgangsformen fürs Repainting.












Ihre Haare sind einfach der Knaller!



 




Für mich ist sie eher nixenhaft und bei der Kleidung hatte ich anfangs an ein feineres Kleid gedacht,
aber ich erinnerte mich an das Outfit, dass ich Abbey verpasste und wollte selbst so einen Pulli.







Es hat wirklich wieder viel Spass gemacht, aber ich hab einen Moment gebraucht, wieder "rein" zu kommen.




Dienstag, 10. Mai 2016

Es muss ein Kleid sein und es muss sich drehen!






Das ist tatsächlich ein Lebensabschnitt bei meine (und ein paar anderen Mädchen, die ich kenne):

Es muss ein Kleid sein und es muss sich drehen, Mama!










Da wir einige tolle Shirts im Schrank haben, welche aber dann nicht getragen werden, dann ist es mir ein innerliches Bedürfnis, diese wieder verwendbar zu machen







Darum habe ich ein schickes Ballonkleid unten abgeschnitten und mit Regenbogenfarben (ok, ich hatte keinen gelben Jersey) einen Mädchentraum genäht. 
Die Vorlage des Unterteil ist von der Farbenmix Elody kopiert.













Und weil das einfach sooooo toll ankam, hab ich noch zwei weiter gemacht. 

Einmal mit Shirtoberteil und einmal in Minions komplett selbst genäht 
(nach diesem Shirtoberteil).

Wow...klingt kompliziert..wars aber nicht  :)





Donnerstag, 5. Mai 2016

Was'n hier los?







"Muss ich hier alles alleine machen?? Hmpf!!"








Darf ich vorstellen: Winfried, dder Nadelkater







Ich hab für Sarah auch ein Nadel-Tier gefilzt und da sie einen zuckersüssen getigerten Kater hat, diesen zum Vorbild genommen.
Zumindest ein wenig.










Den Namen hat er dann von mir bekommen, weil er so liebenswürdig grumpelig schaut, wie mein Schwiegerpapa *lach









Meist gehe ich völlig planlos an die Filztiere und Blick und Form entwickeln sich dann erst mit der Arbeit.







Heute kommt er also in sein neues Zuhause und ich habe ihm versprochen, in die Transportbox muss er dafür nicht. ;)



Dienstag, 3. Mai 2016

Ich mach Dich zur Schnecke...


sagte ich letzte Woche zum Filzhaufen, nachdem ich das neueste Video von Sara Renzulli sah, in welchem sie zuckersüsse Schnecken filzt.





Das Plüschauge genoss gerade den ersten Ferientag und da der Himmel mal wieder alles hergoss hergab, was er hatte, entstanden zwei bunte Bauchfüsser.
 






Ihre Schnecke hat sie fast allein gefilzt (klar, ein bisschen konturiert habe ich schon..ohne Hilfe gehts noch nicht ganz) und ist mächtig stolz aufs Ergebnis.












Das Video ist aber auch wirklich wieder sehr gut und einfach nachzumachen.















Entschuldigt, wenn ich Euch mit Bildern zu spame, aber es macht immer so viel Spass, die Viecher zu drapieren und immer neu in Szene zu setzen.







Heute war dann schönes Wetter, so dass ich ein paar Bilder im Freien machen konnte.





















Die Schnecken eignen sich auch super, so wie Rüdiger, als Nadelkissen.





Mein allerneuestes Nadelkissen zeige ich Euch dann beim nächsten Mal..

Heute mal nur ein Teaser...






Sonntag, 1. Mai 2016

Nach der eigenen Anleitung nähen...

...ist fast ein wenig komisch.






Aber meine Stillzeit ist schon ein wenig her 
und bald bekommt ja meine kleine Schwester ihr erstes Wunder.
Als ich sie fragte, ob sie denn schon Stillshirts besitze, 
verneinte sie und da ich kurz davor stand, 
mal wieder auf den Holland-Stoffmarkt zu fahren, war klar: 
Dort nehme ich was mit und das werden dann Stillshirts!

Vielleicht fragt Ihr Euch, was der Stoffmarkt damit zu tun hat, 
aber wer schon einmal dort war, 
kennt den Stand mit den Coupon. 
Teilweise sind dort wirklich schöne Viscoseprints zu bekommen, 
welche man sonst eher nicht so findet 
und meine Schwester liebt deren Tragegefühl
...ich übrigens auch.

Im Moment steht sie voll auf saftiges Grün 
und mit Safarimotiven kann ich eigentlich auch nichts bei ihr verkehrt machen.













Ich lag mit meiner Ausbeute genau richtig 
und hab mir tatsächlich zum Nähen mein eigenes Tutorial 
noch einmal genauer ansehen müssen.


Mittlerweile gibt es ja ganz viele Schnittmuster zu kaufen, 
welche entweder mit Stillfunktion abzuwandeln sind, 
oder aber gleich darauf ausgelegt sind.









Bisher überzeugt mich aber optisch keins mehr so wirklich, wie solche, 
welche den Eingriff seitlich haben und ich sag Euch auch gerne warum:


1. Die Optik

Es ist wirklich kaum wahrnehmbar, wenn man es nicht so farblich absetzt wie ich, dass diese Kleidung fürs Stillen geeignet ist.

2. Der Wohlfühlfaktor

Ich weiss ja nicht wie es Euch ging, aber ein kleines Nachgeburtsbäuchlein blieb mir zumindest nach dem zweiten Kind um einiges länger und Shirts (auch ich hab solche genäht) welche die Stillöffnung unter der Brust hatten, lagen genau aus diesem Grund gerade am Bauch eng an.

Ich habe mit Sicherheit nicht den Anspruch einer "5-Mandeln-zum-Mittag-Klum-Figur" drei Wochen nach ET an mich, aber ein wenig wohl fühlen mag ich mich in der Klamotte, die ich frisch entbunden trage, schon.

3. Die Umsetzbarkeit

Die Art so ein Shirt zu machen ist fast auf jedes Oberteil umsetzbar. Bei mir sitzen die Abnäher etwas hoch, aber nicht tragisch unansehnlich und beim Schreiben des Tutorials damals habe ich weniger auf den richtigen Abnähersitz geachtet.


Aber hier bei Marias Lucille seht ihr, wie klasse das Ganze auch bei einem Kleid funktioniert.







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