Samstag, 31. Januar 2015

Tragejacke pimpen die Vierte

Eine liebe Freundin und Mitnäherin in meinem Team bekommt in ein paar Wochen ihr drittes Wunder.

Ich durfte ihre Tragejacke pimpen, ganz nach meinem Tutorial von damals und es hat so Freude gemacht.

Kennt Ihr das, wenn manche Sachen einfach nur so von der Hand flutschen ?...dann besitzt das neue Stück gleich ein super positives Karma!

So auch diese Jacke und nicht nur das...auch Ihre neue Babytrage durfte ich ihr nähen.
Sie passt klasse zur Jacke und ich denke, nun sind Mama und Baby gut verpackt.




Die Bündchen sind diesmal nicht aus Fleece sondern richtigem Bündchenstoff und das hat wunderbar geklappt!!

Hier noch schnell ein kleiner Blick auf die Trage:

 

Donnerstag, 22. Januar 2015

Märchenhaft...

Was, wenn ein Probeshirt einfach zu gut passt, um es nach der Schnitterstellung nicht mehr zu tragen?

Genau diese Frage stellte sich mir letzte Woche.

Schon lange liebäugele ich mit Pulsinchens Bethioua....ein sehr schönes Raglanshirt mit raffinierter Rückenunterteilung.

Allerdings gibt es diesen Schnitt nur ein elfenhafter Grösse S/M und wenn er so locker wie auf dem Vorschaubild sitzen soll, dann doch eher S wie M.

Glaubt mir, ich habe es sogar gewagt nach Schnittmuster zu nähen, aber mit etwas mehr Brust und eher Grösse 40 sieht das nur noch schlimm aus.

Also hab ich mir das einfach nachgebastelt und als Vorlage ein mir gut luftig sitzendes Shirt genommen.
Ich mag im Moment nichts eng Anliegendes mehr tragen und schätze vor allem luftige Ärmel.

Tja...und da lag das Teil...


...und passte..

...und passte so gut, dass ich es noch pimpen musste.




 Da ich im Moment beruflich gerade im Märchenfieber bin, habe ich mir ein Rotkäppchen Motiv erstellt.



 Mit Stoffmalfarbe, die teilweise sogar glitzert.






 Ich mag es unheimlich gern und schicke es darum auch heute noch sehr spät zu RUMS.


Montag, 19. Januar 2015

Scherenschnitte und Stoffmalfarbe

Heute möchte ich Euch mal zeigen, wie ich mittlerweile wirklich fast jedes Motiv auf Stoff male.

Eigentlich hat mich Maria auf diese Idee gebracht, denn ich selbst dachte immer:
Um mit Stoffmalfarbe Schablonen zu erstellen, muss ich eine Folie nehmen, da Papier zu schnell aufweicht.

Aber zumindest bei Webware klappt das, was ich Euch hier zeige, wunderbar.

Bei Jersey bzw anderen stark dehnbaren Stoffen würde ich vielleicht eher auf Aennies wunderbare Anleitung zurück greifen, da ich nicht sicher bin, wie es sich dort verhält.

(Klar, teste ich das noch ;) )

Aber wie gesagt: Maria brachte mich mit einer Scherenschnitt Technik darauf.
Bei dieser Gelegenheit müsst Ihr Euch grad mal die unglaublichen Papierschnitte ansehen, die sie hier gezeigt hat *luftschnapp

Dagegen sind meine Hirsche eher grobschlächtiges Geschnipsel.

Da ich diese Anleitung nicht geplant habe und dann plötzlich daran dachte, dass ich das ja mal mit fotografieren könnte, sind die Bilder eher bescheiden und auch der Vorlage erkennt ihr noch andere Skizzen. 

Aber das ist Real Life und nichts Gestelltes :)

Zuerst schneide ich mit einem Cutter (meiner wurde mal günstig bei Tchibo gekauft) oder einer Stickschere das vorgezeichnete Motiv aus. Theoretisch geht auch eine Nagelschere.


Ich lasse immer wieder kleine Verbindungspunkte, weil die a) besser wirken und b) mir so das Motiv nicht zu stark auseinanderklappt beim Aufkleben.



Nun klebe ich das Bild mit auswaschbaren! Sprühkleber auf meinen Stoff.

Wichtig ist wirklich, dass der Kleber nicht dauerhaft ist, da er sonst unschöne Spuren hinterlässt.



Ich kontrolliere, ob alle auch noch so dünnen Verbindungslinien wirklich gut am Stoff haften.

Na und dann kanns eigentlich schon losgehen...





Trocknen lassen und das Papier dann abziehen.

Falls die Verbindungsstellen nun zu breit sind bzw Euer Motiv das Zu lässt, könnt Ihr nun freihand Verbindungen schaffen.

Ich lasse es übrigens nie gänzlich durchtrocknen, da ich Angst hätte, das Papier unlösbar an meinem Stoff kleben bleibt. Es wird durch die Farbe ja durchnässt. Allerdings sollte die oberste Schicht beim Abziehen auch nicht mehr unbedingt glänzend nass wirken, so wie oben auf dem Bild.

Voila!





Die Augen habe ich erst weiss gemacht und danach mit Gelb und Grün ausgemalt.
Duch die weisse Grundierung kommen die Farben besser zur Geltung.

Hier noch die Katze im Tim Burton Stil, die ebenfalls mit dieser Technik entstand.
Bei ihr habe ich aber nach dem Papierabziehen das Fell freihand noch etwas struppig nachgemacht.




Ich bin selbst wirklich erstaunt, wie gut das Ganze funktioniert und Ihr müsst ja nichts selbst vormalen, um das zu probieren ...ausdrucken reicht ja auch ;)






Viel Spass beim Nachmachen!!




Sonntag, 18. Januar 2015

Scherenschnitt mit Wirkung

Habt ihr schon mal einen Scherenschnitt gemacht?

Früher tat ich das noch gern, wenn auch nicht regelmässig.

Zur Zeit kommt mir das sehr zu Gute, da ich im Moment viel mit Stoffmalfarbe arbeite.

Was genau ich damit meine, wenn ich sage  "es kommt mir zu Gute", zeige ich Euch in einem der nächsten Beiträge.


Als ich an Weihnachten bei meinen Schwiegereltern war, fiel mir eine alter Scherenschnitt ins Auge, auf den ich ein wenig stolz bin und ich freue mich sehr, dass er nun doch schon fast 10 Jahre im Esszimmer meiner Schwiegereltern hängt.

Es war ein Geschenk für den Vater meines Mannes zu seinem 70. Geburtstag.
Er ist Jäger und kümmert sich heute noch mit fast 80 Jahren sehr passioniert um die Futterstellen in seinem Revier.
Das ist sehr beeindruckend.





Ich habe den Scherenschnitt damals ein wenig "beleben" wollen und so bekam er noch eine zusätzliche graue Lage Papier.

Jedesmal, wenn ich das Bild sehe, bekomme ich Lust mich wieder einmal an so etwas zu wagen.
 





Samstag, 17. Januar 2015

Vergitterter Himmel

Ich lese immer gern bei Katja mit und da sie auch immer wieder wunderschöne Fotos in ihrem Blog zeigt, ist mein Blick oft auf den Himmel gerichtet.

So entstehen auch mal Schnappschüsse, wie diese mit dem Handy, um einen Himmelsblick ein zu fangen.

Von letzter Woche bei einem Spielplatzbesuch...
















Mittwoch, 14. Januar 2015

DIY Stiftebox

Da in unserem Haushalt nun mittlerweile zwei Künstler zeichnen, werken, basteln und malen, musste ich nervenschonenderweise eine neue Stiftebox basteln.

Das Plüschauge besitzt schon so eine und obwohl die Öffnung gross genug für zwei Kinderhände wäre, ist es doch gar nicht so verkehrt, zwei dieser super genialen DIY Boxen zu besitzen.

So können auch die besonderen Stifte der grossen Schwester besser abgegrenzt versorgt werden.

Ich habe Euch beim Basteln gleich mit fotografiert, denn eventuell kennt ja einer von Euch diese coole Sache noch nicht.

Diese Idee ist nicht neu und ich habe sie selbst mehrmals bei Pinterest entdeckt.
Allerdings ist mir die "einfache" Version, wie sie meist gezeigt wird, ein wenig zu scharfkantig für die Kinder.






Alles was Ihr braucht, ist eine leere Flüssigwaschmittelflasche, die Ihr sauber aus wascht und vom Ettikett befreit.

Tipp: Um die kleinsten Klebereste zu entfernen, die wirklich schwer weg gehen und nach einiger Zeit nur schwarz werden, benutze ich Zauberputzschwämme.





Diese Flaschen sind erstaunlich gut zu schneiden. Ich beginne vorsichtig an der oberen Kante und steche mit einem Messer in die Flasche. Langsam bewege ich das Messer durch das Plastik.





Wenn Ihr das schrittweise auch in der Waagerechten macht, dann bekommt Ihr saubere Abschlüsse.

Testet ob die Öffnung gross genug ist, aber setzt nicht zu weit unten an. Desto mehr Stifte und Bastelutensilien finden dann darin Platz.





Nun wäre die Box theoretisch schon fertig, aber mir ist das eben zu scharfkantig.

Jetzt nehme ich Stylefix und Ripsband.
Ripsband ist super elastisch und ich kann damit gut die engen Ecken umkleben.
Ich denk die Bilder sprechen für sich.







Eine weitere einfache Möglichkeit wäre, Washi Tapes zu benutzen.
Naja und ich habe an dem ausgeschnittenen Stück getestet...man könnte sogar in das Plastik nähen, aber ich habe nicht herausgefunden, wie ich die Flasche unter die Maschine bringen soll und bin dann auf Stylefix umgestiegen *lach




Becher mit Stiften fallen bei uns immer um, in der Originalschachtel verstauen wir sie auch nie wirklich wieder und so war diese Idee für mich die ultimative Lösung.

Sogar meiner Mama habe ich bereits eine Stiftebox für ihre Schulkinder gebastelt.

Wer noch Lust hat, kann bunte Kleber darauf kleben oder die Flasche sonstwie verschönern.

Ich denk, der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. :) 

Viel Spass beim Nachmachen !!








Sonntag, 11. Januar 2015

Wieder mal eine Tasche...

Nicht für mich, aber gern genäht, 
da dieses Tuch einfach wunderschön ist.





















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